Unsere persönlichen Top 5 der Maßnahmen zur On-Site Optimierung

On-Site Optimierung ist in den letzten Jahren eines der wichtigsten Steuerungselemente für E-Commerce Treibende geworden. Also haben wir für Sie zunächst in unzähligen Listen mit Hinweisen gewühlt und präsentieren Ihnen als Ergebnis unsere Top 5 der populärsten Maßnahmen zur On-Site Optimierung, die Sie immer im Hinterkopf haben sollten.

  1. A/B Tests brauchen sinnvolle Hypothesen! Hinter jeden A/B Test sollten verhaltenswissenschaftliche Annahmen stehen, warum Option A oder Option B besser sein könnte. Wenn ohnehin klar ist, dass eine der Varianten bessere Ergebnisse liefert, können SIe sich den A/B Test sparen. Das heißt: Vorher die Hausaufgaben machen und über aktuelle Erkenntnisse im Website-Design Bescheid wissen.

  2. Unique Value Propositions sollten im Mittelpunkt stehen. Betonen Sie, was ausgerechnet Sie besonders macht. Wenn alle das gleiche versprechen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass solche Versprechen bei Ihnen mehr Erfolg schaffen. Was zeichnet Ihre Produkte und Dienstleistungen besonders aus? Was ist die Essenz Ihres Angebots? Kommunizieren Sie diese klar an den Kunden.

  3. Nutzen Sie klare Ansprachen, die Ihre Kunden direkt umsetzen können. Die “Actionable” Terminologie zieht sich in den letzten Jahren quer durch Blogs und Fachbücher. Wenn es einen wichtigsten Befund aus den Milliarden A/B Tests gibt, die bisher durchgeführt wurden, dann jenen, dass Kunden auf klare und ausführbare Aktionsanweisungen besser reagieren, als auf vage und abstrake Beschreibungen möglicher Aktionen. Sprechen Sie Ihre Besucher also deutlich an. Sagen Sie Ihnen knapp, klar, deutlich und charmant, was Sie tun sollen.

  4. Überzeugen Sie Besucher durch positive Erfahrungen früherer Kunden. Am Beispiel des amerikanischen Uhrenversenders Express Watches zeigt visual website optimizer, dass die Erfahrung bisheriger Kunden bessere Conversions erzielen, als Datenblätter zu dem entsprechenden Produkt. Dies kann insbesondere für Verkäufer von Fashion-Artikeln besondere relevanz haben. Mode lässt sich nur schwer in Fakten beschreiben und so gewinnen die holistischen Urteile vergangener Kunden wesentlich an Wert.

  5. Der letzte Tipp ist insbesondere für Produkt-getriebene Webshops relevant: Kunden kaufen Produkte umso eher, je besser diese Produkte medial in Ihrem Shop aufbereitet sind. Das heißt konkret: Benutzen Sie qualitativ hochwertige Bilder und scheuen Sie nicht vor guten Videoeinbindungen zurück. Je eher der Kunde eine informierte Entscheidung über den realen Nutzen des Produkts treffen kann, desto eher wird er es kaufen.

Aber, sind die beschriebenen Maßnahmen On-Site Optimierung alles um On-Site Conversion zu steigern?

Sie haben alle Tipps schon umgesetzt? Sie haben sogar noch viel bessere Tricks auf Lager und sind immer noch nicht bei viel beschworenen 10 Prozent Conversion Rate? Keine Sorge: Sie sind 1) nicht allein und es liegt 2) nicht an Ihrem Shop, dass nicht alle Besucher mit prallen Warenkörben in Richtung Checkout strömen: Nur ein Bruchteil der Besucher von Webshops hat eine Kaufwahrscheinlichkeit von mehr als 50%. Kaum ein Besucher ist schon auf der Landing Page ganz sicher Ihr Kunde. In Wahrheit beträgt die Kaufwahrscheinlichkeit der meisten Ihrer Besucher schon auf der Landingpage nur wenige Prozent, wie in der Grafik unten illustriert ist.

Grafik: Die Verteilung unterschiedlicher Kaufwahrscheinlichkeiten über die Besucher von Webshops.

Eine Annahme geht oft mit A/B Tests einher: Die Vorteilhaftigkeit einer Option A oder B sei für alle Kunden ähnlich. Allerdings wird dabei fast nie berücksichtigt, dass Besucher unterschiedlich stark angesprochen werden müssen, da sie unterschiedlich wahrscheinlich kaufen werden. Vergessen Sie nicht: Ein Großteil Ihrer Besucher wird ohne gezielte Anreize mit großer Wahrscheinlichkeit nicht kaufen!

Was würden Sie tun, wenn Sie für jeden Besucher die Wahrscheinlichkeit kennen, ob dieser ein Käufer wird?

Wir haben eine Technologie entwickelt, die Nichtkäufer erkennt und sie zu Käufern macht — schon während des ersten Besuchs. Akanoo identifiziert Nichtkäufer und Warenkorbabbrecher, bevor sie Ihre Website verlassen.

Mit unserer Technologie sprechen Sie Nichtkäufer im richtigen Moment mit den richtigen Kaufanreizen an. Jüngere neuropsychologische Experimente zeigen, dass Individuen gewöhnlich mindestens 2-3 Sekunden benötigen um sich Kaufentscheidungen bewusst zu machen.

Unser System prognostiziert innerhalb von 80 Millisekunden an Hand von über 100 kunden- und seitenbezogener Parameter die Kaufwahrscheinlichkeit eines Websitebesuchers. Sobald Akanoo eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für einen Nichtkauf prognostiziert, spielt Akanoo dem Kunden verhaltensbezogene Kaufanreize automatisch aus. Mit Akanoo reduzieren Sie die Absprungrate und steigern die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Conversion in Ihrem Onlineshop.