Big Data ist mehr als ein Buzzword

Bei Akanoo prognostizieren wir das Verhalten von Website-Besuchern um die Wahrscheinlichkeit ihres Handelns vorherzusagen. Aus den Spuren bisheriger Besucher und den gegenwärtigen Eigenschaften und Verhalten aktueller Besucher sagt Akanoo in Echtzeit ihre nächsten Schritte voraus. So wird die Reise der Besucher durch Online-Shops aufgewertet. Akanoo erkennt verlässlich die Besucher, die sehr wahrscheinlich nicht kaufen werden, um diese gezielt mir relevanten Anreizen anzusprechen. Wir nutzen dabei Methoden, die oft nur mit dem abstrakten Begriff Big Data beschrieben werden. 

BigData_application

Aber können Sie sich etwas darunter vorstellen, wenn Ihnen jemand sagt er nutze Big Data? Uns fällt das schwer, weil der Begriff sehr abstrakt und daher wenig präzise ist. Wir verwenden komplexe statistische Schätzverfahren, die sehr große Datensätze vergangener Besucherströme nutzen um verlässliche Prognosen zu produzieren. Damit das Anwendungsfeld Big Data greifbarer wird, möchten wir zwei spannende und konkrete Anwendungen beschreiben, die ähnliche Methoden nutzen um damit bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen.

1.       Google unterstützt den Kampf gegen Menschenhandel

Google hat in den letzten Jahren viele Initiativen mit technologischem Know-How ausgestattet. Der Google Person Finder hilft Menschen nach Naturkatastrophen wieder zusammen zu führen. Google Flu- oder Denque-Trends zeigen Erste Perspektiven, wie Gesundheitsorganisationen bei der logistischen Versorgung von Epedemien durch die schnelle Aggregation verteilter Daten profitieren können. Nun unterstüzt Google die  Hilfsorganisationen Polaris, LaStrada und Liberty Asia beim Aufbau des Global Human Trafficking Hotline Network (GHTHN). Das Netzwerk ist eine globale Anlaufstelle für Opfer von Menschenhandel. So melden sich Opfer bei örtlichen Hilfsorganisationen, aber diese greifen auf die Informationen des GHTHN zurück. Dies ermöglicht lokalen Hilfsorganisationen, den spezifischen Kontext des Opfers besser zu adressieren,  denn mit jeder Information des potentiellen Opfers liefert das System automatisch kontext-bezogene Hinweise und Empfehlungen für die lokalen Hotline Mitarbeiter.  So konnte zum Beispiel  die Zeit reduziert wesentlich  werden, bis ein  Opfer mit einem Muttersprachler sprechen konnte oder direkte Hilfe geschickt werden konnte. Die Datenmenge und analytische Leistung des Systems bei zwei wichtigen Aufgaben im Kampf gegen den Menschenhandel.  Zum Einen ermöglicht die zentrale Aggregation von Hilferufen und Reaktionen, erfolgreiche Tipps und Hinweise schnell über viele Hilfsorganisationen zu verbreiten. So kann jede Organisation jederzeit mit State-of-the-Art Methoden arbeiten. Zum Anderen können durch die zentralisierte Aggregation von Hilferufen aktuelle Brennpunkte lokalisiert werden. Diese Informationen nutzen Regierungsorganisationen um Logistik und Hintermänner im Menschenhandel ausfindig zu machen

2.       Mathe mit Maschinen lernen

Ich erinnere mich ungern an meine Vorlesungen der Wirtschaftsmathematik zurück. So eindrucksvoll Frau Professor Moosmüller auch versuchte uns  um kurz nach 8 mit Matrizen-Operationen wachzurütteln, so sehr war sie zum Scheitern verurteilt. Die eine Hälfte der Zuhörer schlief noch und die andere Hälfte verstand an ganz unterschiedlichen Stellen wenig bis gar nichts. Zusätzlich sind heute viele Universitäten vor das Problem gestellt, dass insbesondere Einführungsveranstaltungen von so vielen Studenten besucht werden müssen, dass diese in keinem Hörsaal gleichzeitig untergebracht werden können.  Diesem Problem hat sich die Universität Arizona im letzten Jahr gemeinsam mit dem New Yorker StartUp Knewton angenommen. Die Uni setzt für alle mathematischen Einführungsveranstaltungen Lehrsoftware ein, die das individuelle Lernniveau und Pensum der Studenten berücksichtigt. Mit jeder Lektion lernt die Software über das Lernen ihres Benutzers und stellt so insbesondere an den Stellen zusätzliche Hilfen und Aufgaben bereit, an denen es hapert. Außerdem muss sich kein Student mehr um 8 in den Hörsaal quälen. Die Studenten können die Knewton Software nutzen wie und wann sie möchten. So können begabte Studenten ihren Schein in wenigen intensiven Lerntagen abholen und andere Studenten absolvieren die Lektionen wie gewöhnlich über ein volles Semester. Mittlerweile unterrichtet die Universität Arizona 7600 Studenten mit verhaltensbasierter Lernsoftware in drei Einführungsveranstaltungen  für Mathematik.

Unsere persönlichen Top 5 der Maßnahmen zur On-Site Optimierung

On-Site Optimierung ist in den letzten Jahren eines der wichtigsten Steuerungselemente für E-Commerce Treibende geworden. Also haben wir für Sie zunächst in unzähligen Listen mit Hinweisen gewühlt und präsentieren Ihnen als Ergebnis unsere Top 5 der populärsten Maßnahmen zur On-Site Optimierung, die Sie immer im Hinterkopf haben sollten.

  1. A/B Tests brauchen sinnvolle Hypothesen! Hinter jeden A/B Test sollten verhaltenswissenschaftliche Annahmen stehen, warum Option A oder Option B besser sein könnte. Wenn ohnehin klar ist, dass eine der Varianten bessere Ergebnisse liefert, können SIe sich den A/B Test sparen. Das heißt: Vorher die Hausaufgaben machen und über aktuelle Erkenntnisse im Website-Design Bescheid wissen.

  2. Unique Value Propositions sollten im Mittelpunkt stehen. Betonen Sie, was ausgerechnet Sie besonders macht. Wenn alle das gleiche versprechen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass solche Versprechen bei Ihnen mehr Erfolg schaffen. Was zeichnet Ihre Produkte und Dienstleistungen besonders aus? Was ist die Essenz Ihres Angebots? Kommunizieren Sie diese klar an den Kunden.

  3. Nutzen Sie klare Ansprachen, die Ihre Kunden direkt umsetzen können. Die “Actionable” Terminologie zieht sich in den letzten Jahren quer durch Blogs und Fachbücher. Wenn es einen wichtigsten Befund aus den Milliarden A/B Tests gibt, die bisher durchgeführt wurden, dann jenen, dass Kunden auf klare und ausführbare Aktionsanweisungen besser reagieren, als auf vage und abstrake Beschreibungen möglicher Aktionen. Sprechen Sie Ihre Besucher also deutlich an. Sagen Sie Ihnen knapp, klar, deutlich und charmant, was Sie tun sollen.

  4. Überzeugen Sie Besucher durch positive Erfahrungen früherer Kunden. Am Beispiel des amerikanischen Uhrenversenders Express Watches zeigt visual website optimizer, dass die Erfahrung bisheriger Kunden bessere Conversions erzielen, als Datenblätter zu dem entsprechenden Produkt. Dies kann insbesondere für Verkäufer von Fashion-Artikeln besondere relevanz haben. Mode lässt sich nur schwer in Fakten beschreiben und so gewinnen die holistischen Urteile vergangener Kunden wesentlich an Wert.

  5. Der letzte Tipp ist insbesondere für Produkt-getriebene Webshops relevant: Kunden kaufen Produkte umso eher, je besser diese Produkte medial in Ihrem Shop aufbereitet sind. Das heißt konkret: Benutzen Sie qualitativ hochwertige Bilder und scheuen Sie nicht vor guten Videoeinbindungen zurück. Je eher der Kunde eine informierte Entscheidung über den realen Nutzen des Produkts treffen kann, desto eher wird er es kaufen.

Aber, sind die beschriebenen Maßnahmen On-Site Optimierung alles um On-Site Conversion zu steigern?

Sie haben alle Tipps schon umgesetzt? Sie haben sogar noch viel bessere Tricks auf Lager und sind immer noch nicht bei viel beschworenen 10 Prozent Conversion Rate? Keine Sorge: Sie sind 1) nicht allein und es liegt 2) nicht an Ihrem Shop, dass nicht alle Besucher mit prallen Warenkörben in Richtung Checkout strömen: Nur ein Bruchteil der Besucher von Webshops hat eine Kaufwahrscheinlichkeit von mehr als 50%. Kaum ein Besucher ist schon auf der Landing Page ganz sicher Ihr Kunde. In Wahrheit beträgt die Kaufwahrscheinlichkeit der meisten Ihrer Besucher schon auf der Landingpage nur wenige Prozent, wie in der Grafik unten illustriert ist.

Grafik: Die Verteilung unterschiedlicher Kaufwahrscheinlichkeiten über die Besucher von Webshops.

Eine Annahme geht oft mit A/B Tests einher: Die Vorteilhaftigkeit einer Option A oder B sei für alle Kunden ähnlich. Allerdings wird dabei fast nie berücksichtigt, dass Besucher unterschiedlich stark angesprochen werden müssen, da sie unterschiedlich wahrscheinlich kaufen werden. Vergessen Sie nicht: Ein Großteil Ihrer Besucher wird ohne gezielte Anreize mit großer Wahrscheinlichkeit nicht kaufen!

Was würden Sie tun, wenn Sie für jeden Besucher die Wahrscheinlichkeit kennen, ob dieser ein Käufer wird?

Wir haben eine Technologie entwickelt, die Nichtkäufer erkennt und sie zu Käufern macht — schon während des ersten Besuchs. Akanoo identifiziert Nichtkäufer und Warenkorbabbrecher, bevor sie Ihre Website verlassen.

Mit unserer Technologie sprechen Sie Nichtkäufer im richtigen Moment mit den richtigen Kaufanreizen an. Jüngere neuropsychologische Experimente zeigen, dass Individuen gewöhnlich mindestens 2-3 Sekunden benötigen um sich Kaufentscheidungen bewusst zu machen.

Unser System prognostiziert innerhalb von 80 Millisekunden an Hand von über 100 kunden- und seitenbezogener Parameter die Kaufwahrscheinlichkeit eines Websitebesuchers. Sobald Akanoo eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für einen Nichtkauf prognostiziert, spielt Akanoo dem Kunden verhaltensbezogene Kaufanreize automatisch aus. Mit Akanoo reduzieren Sie die Absprungrate und steigern die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Conversion in Ihrem Onlineshop.

22 Prozent mehr Business Value durch intelligente Priorisierung

Als wir vor 3 Monaten unsere interne Organisation von Grund auf neu strukturiert haben, wussten wir noch nicht genau, wo uns SCRUM und Prozess-Management hinführen. Nun haben wir die ersten Zahlen und Bilder.

Immer Freitags sammeln wir Aufgaben für die nächste Woche, nachdem wir die Experimente vom Canvas aktualisiert haben
Immer Freitags sammeln wir Aufgaben für die nächste Woche, nachdem wir Rückschlüsse aus aktuellen Experimenten erlangt haben.

Business Value ist ein Indikator für die Wertigkeit und Wichtigkeit von Aufgaben, damit sie dem Ziel eines profitablen und erfolgreichen Unternehmens beitragen. Indem wir jeder Aufgabe einen Business Value zuordnen können wir alle Aufgaben intelligent priorisieren.

Den Business Value normalisieren wir bei der Aufgabenverteilung so, dass pro Stunde im Schnitt 12.5 Punkte vergeben werden, so dass an einem Arbeitstag im Mittel 100 Punkte abgearbeitet werden können. Dieses Vorgehen nutzen wir in allen Aufgebenfeldern auch außerhalb der Technologieentwicklung und Programmierung.

Alle Aufgaben werden mit Business Value und einer Zeitschätzung versehen. Die Aufgaben werden zuerst gemacht, die den höchsten Business Value pro Zeiteinheit liefern. Wenn es logisch nicht anders geht, sortieren wir etwas um.
Alle Aufgaben bekommen einen Business Value und eine Zeitschätzung. Die Aufgaben werden zuerst angegangen, die den höchsten Business Value pro Zeiteinheit liefern. 

Priorisierung der Aufgaben

Am wichtigsten ist das Sortieren der Aufgaben nach Business Value pro Zeitschätzung. Damit werden die Aufgaben zuerst erledigt, die zu jedem Zeitpunkt kritisch für das Maximieren des Unternehmenserfolg sind. Wenn mal eine Aufgabe wegen niedrigerer Priorität nicht geschafft wird, kann Ihre Priorität je nach Wichtigkeit bei der nächsten Aufgabenverteilung steigen, dass sie automatisch nach oben rutscht. Ist die Aufgabe hingegen weiterhin unwichtig, wird sie einfach am Boden der Prioritätsliste bleiben.

Durch diese einfache Priorisierung unserer Aufgaben erreichen wir nun im Schnitt 22 Prozent mehr Business Value pro Woche.

Anschließend zeigt unser Prozess-Management-Tool die Effizienz der Tasks. Also zum Beispiel wie gut geplant wurde und wie viel Business Value pro Zeit geschaffen wurde. Im Idealfall fällt diese Kurve monoton ab.
Anschließend zeigt unser Prozess-Management-Tool die Effizienz der Tasks. Also zum Beispiel wie gut geplant wurde und wie viel Business Value pro Zeit geschaffen wurde. Im Idealfall fällt diese Kurve monoton ab.

Was hat das mit Prozess-Management zu tun? Viele unserer Aufgaben sind wiederkehrend wie beispielsweise in der Kommunikation und dem Vertrieb.  So können wir die Bewertung nach Wichtigkeit mit dem Ausgang einer Aufgabe anreichern um unsere Prozesse kontinuierlich effizienter zu gestalten.

Akanoo baut aus – ein weiterer Saler im Team

Fabian und Bertram auf dem Balkon
Fabian und Bertram auf dem Balkon zur Rothenbaumchaussee.

Da war Biss, da war Ehrgeiz gefragt. Gegen 20 Mitbewerber konnte ich mich durchsetzen. Das Assessment Center hat einiges abverlangt. Der Schwerpunkt lag klar im Bereich des Verkaufens. Moritz und Fabian haben 4 Stunden mit uns 5 der Bewerber verbracht, in denen unter anderem eine witzige Aufgabe darin bestand, ein Kuscheltier innovativ an den Mann/die Frau zu bringen. – Jetzt wollt ihr wissen, wie ich das gemacht habe – ganz einfach: ich habe den Pain des potenziellen Kunden adressiert: Du bist einsam, du willst kuscheln. Du willst etwas weiches, sei es klein, sei es groß. Erlebe etwas Großes. Erlebe große Gefühle etc… Mit dieser Storyline und einem in 30 min. ausgearbeiteten Konzept bin ich ins Rennen gegangen und es sollte so sein. Meine Empfehlung für Assessment Center: verhaltet euch fair, bleibt ganz wie ihr seid, aber sträubt euch nicht, noch ein kleines Sahnehäubchen drauf zu setzen.

IMAG0931
Unser Büro mit Balkon (Tür steht auf)

Heute sind zwei Wochen vergangen, seitdem ich bei Akanoo angefangen habe. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, ein tolle Arbeitsumgebung in einem wunderschönen Häuschen in der Rothenbaumchaussee in Hamburg. Trotz des bombastischen Wetters, sitze ich gerne im Büro (wahlweise auch auf dem Balkon, den ihr auf den Bildern sehen könnt) und bin innovativ.

Die Arbeit mit Fabian und Moritz macht Spaß, wir haben uns als Team ziemlich schnell gefunden. Während Fabian in die Tasten haut und die technische Seite aus- und weiterbaut, kontaktieren Moritz und ich mit einer Menge Enthusiasmus Kunde um Kunde – und das mit Erfolg.

Akanoo ist ein Start-up eines modernen Formats. Alles was wir tun, wird mit Zahlen belegt. Business Intelligence machen wir von der ersten Stunde. Wir arbeiten alle sowohl operativ, als auch konzeptionell. Die Kunst ist es, hier die Waagschale zu halten.

Produkte an Enthusiasten verkaufen – SheCommerce

Verhalten sich alle Shopbesucher gleich? – Das war die Frage, die am Montag den 01.07.2013  in den Hallen von CoreMedia beantwortet werden sollte.

Der UXRoundtable HH hat eingeladen und mit Peer-Uli May einen Fachmann aus der Praxis als Referenten gewinnen können. Aber zurück zur Eingangsfrage: Der E-Commerce hat laut bvh im vergangen Jahr 2012 erneut einen neuen Umsatzrekord in Deutschland feiern können.

Umsatz E-Commerce
Umsatzzahlen des E-Commerce 2011 vs. 2012

Die Verteilung nach Geschlechtern ist hierbei sehr unterschiedlich. Auf Seiten der Multichannel-Anbieter kaufen 66% Frauen ein. Auf den Angeboten der Pure Player, also derer, die Waren ausschließlich über das Internet vertreiben, sind es hingegen nur 42% Frauen. Als Gründe wurden unterschiedliche Phänomene genannt. Als einer der Kaufentscheidungsprozess nach Barletta:

Um Frauen besser anzusprechen und sie zu Käufern zu machen, müssen Händler genau dieser psychologische Unterscheidung Tribut zollen, indem sie die Seite anpassen. Als Beispiel für ein Angebot im Netz, das eher Frauen anspricht, hält immer wieder Pinterest her. Auch diesmal wurde es wieder ins Feld geführt und Beispiele kuratierender Shopping-Sites als Konsequenz dieser Entwicklung genannt. Als starkes Beispiel für eine Umsetzung wurde Rakuten genannt, die weg wollen vom Produktautomaten-Ansatz des E-Commerce hin zu einer befüllten, zum Stöbern einladenden Ladenzeile.

rakuten
Das klassische versus Rakuten-Modell des Online-Handles

Nach Abschluss des Vortrags gab es noch eine ausführliche Diskussion über die Zukunft des E-Commerce. Als entscheidend für die zukünftige Entwicklung von E-Commerce-Angeboten wurden an das Endgerät angepasste Auftritte und die Darstellung von Emotionen genannt. Einigkeit herrschte auch darüber, dass eine individuelle Ansprache der Kunden und ein besserer Customer-Support in Zukunft entscheidend ist.

 

Fabian als Mentor auf Startup Weekend Lisbon 2013

Co-Mentoren Eiso Kant (2. v. l.) und Sandrine Marvão sind ebenfalls im Bild (3. v. r.).
Das Gewinner-Team TrafficPatrol des Startup Weekend Lisbon und ich in meiner Rolle als Mentor (rechts). Co-Mentoren Eiso Kant (2. v. l.) und Sandrine Marvão sind ebenfalls im Bild (3. v. r.).

In Lissabon ist es im Juni warm und sonnig. Alles unter 30 Grad im Schatten gilt als kalt. Grund genug, eine Reise nach Lissabon zu machen, wo wir uns doch im Moment in Hamburg schon über 15 Grad freuen.

Aus unserer Gründungserfahrung wissen wir, wie wichtig für Startups die Expertise von Mentoren und Ratgebern ist – gerade in der Findungsphase.

Daher war ich am letzten Wochenende als Mentor auf dem Startup Weekend Lissabon. 18 Teams mit sehr verschiedenen Ideen traten an, um in 54 Stunden von der Idee bis zu einem Grobkonzept ihr Startup zu planen.

Besonders beeindruckt hat mich die Leidenschaft, mit der die Gründerinnen und Gründer an das Thema herangegangen sind. Die Euphorie nehme ich gern mit nach Hamburg zurück. Die Investitionsmentalität ist hingegen in Hamburg bzw. Nordeuropa deutlich besser: pro Einwohner werden in Portugal jährlich nur 7$ an VC-Kapital investiert, in Deutschland sind es schon 35$ und in den USA ganze 75$.

Rechts zu sehen ist das Gewinner-Team TrafficPatrol mit einer Lösung zur Erkennung von Klick-Betrug im Online Marketing.

Akanoo stärkt Vertrieb und Marketing

Moritz Schott am Arbeitsplatz
Moritz im Akanoo-Office am Rothenbaum (wichtig: die Schokowaffeln)

Akanoo steigert seine Präsenz und hat mit Moritz einen neuen Mitarbeiter gewonnen.
Zukünftig ist er Ansprechpartner für Kundenbetreuung und Marketingaktivitäten. Moritz war zuletzt CCO der meetOne GmbH und dort verantwortlich für Business Development und Online-Marketing.
Zusammen mit Fabian soll Akanoo als essentielles Tool für E-Commercebetreiber etabliert werden. An Hand eines klar strukturierten Dashboards soll Nutzern ein schneller Überblick über die aktuellen Rentabilität von Marketingausgaben gegeben werden, sowie Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden.
In enger Zusammenarbeit mit den Kunden werden Akanoo nach und nach weitere, wichtige Features und Schnittstellen zugefügt. Oberstes Ziel ist die Kundenzufriedenheit, für die immer ein offenes Ohr für ein ehrliches Wort vorhanden ist.

Tabelle der wichtigsten und häufigsten Online-Marketing-Maßnahmen

Wir sammeln gerade die Aktivitäten, die man rund um eine App, einen Blog oder eine Dienstleistung durchführen kann, damit man mehr Sales oder Besucher erreicht:

Tabelle der wichtigsten und häufigsten Online-Marketing-Maßnahmen bearbeiten

Mit Akanoo wird man dann diese Aktivitäten erfassen, ihren Erfolg den Kosten gegenüberstellen und dann die richtigen Maßnahmen finden können.

Das Ergebnis stellen wir bald hier vor.

Akanoo stellt Web Developer ein

Um weiter wachsen zu können, suchen wir für unser Hamburger Team Verstärkung im Software-Bereich (und auch Marketing, dazu bald separater Post).

Wer uns bei der Suche unterstützt, den laden wir zum Kaffee ein (oder anderes Getränk)! Und er/sie kriegt Freimonate für Akanoo.


Web Developer (m/w)

Akanoo ist die Business Intelligence-Lösung für kleine bis mittlere Unternehmen, die erfolgreich online Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchten. Die Software bringt auf einem Dashboard die Daten verschiedener Cloud-Lösungen und Offline-Anwendungen zusammen und analysiert die Daten mit Data Mining-Verfahren, um sinnvolle Zusammenhänge sichtbar zu machen und die Entscheidungsfindung zu erleichtern.

Um weiter wachsen zu können suchen wir nach Verstärkung im Bereich Software-Entwicklung.

Was dich erwartet

  • hochmotiviertes Team und nette Arbeitsatmosphäre
  • sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Wir binden verschiedene Datenbanken und Dienste an unser System an und unsere Kunden haben teils sehr verschiedenartige Anforderungen.
  • du kannst dich in allen Bereichen von Frontend bis Backend einbringen
  • festes Gehalt (wenn du noch studierst geht auch Anstellung als Werkstudent/-in)

Was uns wichtig ist

  • deine Motivation und Spaß bei der Arbeit
  • du hast Spaß am Debugging und hast keine Abneigung gegenüber Test-Cases
  • wenn’s brennt hast du kein Problem, auch mal am Wochenende einen Bug zu fixen, du hast aber auch ein Leben neben dem Job und interessierst dich auch für Dinge außer IT
  • du magst es, dich in neue Themenfelder einzuarbeiten
  • du planst und konzipierst gern im Team
  • du hast schon in ein paar Projekten gearbeitet (auch Hobby oder ehrenamtlich) und kennst dich mit Web-Entwicklung aus

Was cool ist, aber nicht notwendig

  • du kennst dich mit Data Mining oder Statistik aus
  • du hast schon mit Grails, jQuery, Google Web Toolkit, Websockets oder CSS3 gearbeitet
  • du kennst dich in der Multithread-Entwicklung aus
  • du hast Spaß an der Entwicklung auf verschiedenen Plattformen (mobil, web, Desktop)
  • du willst alles obige lernen, wenn du es noch nicht kennst ;-)

Was wir dir bieten

  • Startupatmosphäre mit supercoolem Team in zentral gelegenem Büro (Rotherbaum)
  • Festanstellung mit gutem Gehalt
  • Solides Know-how und Methodenkompetenz
  • Entwicklungsperspektiven in einem jungen, wachsenden Unternehmen

Wir freuen uns auf deine Bewerbung an mitmachen@akanoo.com. Wenn du noch Fragen hast, zögere nicht, uns zu kontaktieren, du erreichst uns unter 040 4133068-17. Besten Dank!